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Alt 09.09.2017, 16:40   #1 (permalink)
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Lächeln Bin gerade bei der Kopfdichtung...

Hallo zusammen,hatte im Frühjahr meine Pegaso gekauft....hat aber immer Wasser gebraucht. Bei der letzten Fahrt auf 120 Kilometer (Heimfahrt) viermal Wasser nachgefüllt. ....bin schon fleißig gewesen....Also der Ventildeckel ist schonmal runter, d.h. Verkleidungen, Kühler Auspuff, alles ist schon ab. Als nächstes muß ich die Vergaser abschrauben. Im Web steht immer etwas von Rahmen absenken? Das ist ja ne enge Geschichte da, Vergaser Luftfilterkasten....
Dann sieht man eine Einstellschraube auf der EV Seite, ich dachte die Ventile werden mit Chims eingestellt?
Würde mich freuen wenn einer etwas "zu sagen" hatte, ok,bisspäter, Viki

ps Ist übrigens ne ML Bj 1998....
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Ungelesen 09.09.2017, 16:40   #1 (permalink)
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Alt 09.09.2017, 19:05   #2 (permalink)
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So, glaube hab`s kapiert. Die beiden äusseren EV`s werden mit Shims eingestellt, die Mitte mit Einstellschraube. Hab gemessen, alle Spiele sind in Toleranz. Ist das schon erledigt, puuh.
Rahmen ist auch schon oben abgeklappt, danach kommt man ja recht gut an die Vergaser....sagte er.... Na ja, hab auch die Schraube hinter der Anlasser schon entdeckt...
Den Kettenspanner einfach rausziehen? Die Markierungen an den Kettenräder sind auch schon gesichtet worden, der spitze Bolzen ist unten schon drin.
Wie löse ich am besten die Schrauben von den Kettenräder? Erster Gang , Bremse drücken?
Na ja , werde berichten...ok,bisspäter, Viki
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Alt 09.09.2017, 19:53   #3 (permalink)
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Hallo Viktor und willkommen bei uns!

Die Frage mit den Einlass-Ventilen hast du dir ja schon selber beantwortet.
Bei der Demontage und Montage der Vergaser musst du unbedingt auf die Kunststoff-Überwurfmutter des Chokekolbens achten. Diese leicht zu fest angezogen - gerissen, Falschluft. Zu leicht angezogen: Falschluft... Kann einem echt Nerven kosten.
Den Kettenspanner einfach rausziehen. Beim Einbau musst du ihn erst vorspannen.
Da du die Schraube zum Blockieren der Kurbewelle schon eingesetzt hast, kannst du die Nockenwellen-Räder einfach so lösen, brauchst nichts festhalten / fixieren. Halbmonde (Dichtungen) vorher natürlich rausnehmen.

Bei meiner ehemaligen Pegaso hab ich auch die Kopfdichtung gemacht. War ein toller Spaß.
Bei Fragen, fragen! Hab auch noch einige Bilder, falls es dort hängt.

Viel Spaß und Erfolg
Ro_Jo

Geändert von Ro_Jo (09.09.2017 um 19:57 Uhr).
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Alt 09.09.2017, 20:00   #4 (permalink)
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Danke Ro_Jo hast mir schon geholfen....hatte schon überlegt die Schrauben kurz und knapp mit dem Schlagschrauber zu lösen.....
Der Choke, oh, oh, geht ja nur auf den linken Vergaser...., da geh ich mal direkt schauen....


übrigens, die Typen die sich erst melden wenn es Fragen gibt sind eigentlich, wir sagen mal "doof". Wollte mich schon immer anmelden, hab dann überlegt so in der dunkeln Jahreszeit, da hat man mehr Zeit, aber die Pegaso hatte andere Pläne....

Die Kunststoff Überwurfmutter sieht übrigens gut aus, hab jetzt gar keinen Mut mal auf zu schrauben und kontrollieren ob alles innen drin gangbar ist....

Geändert von Viktor50 (09.09.2017 um 20:30 Uhr).
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Alt 09.09.2017, 23:46   #5 (permalink)
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Bei dem Kettenspanner, der mit Öldruck arbeitet, und bei einer 98er ML gehe ich eigentlich von diesem Kettenspanner aus, bei diesem Kettenspanner wird der Kolben sich langsam durch Federkraft selber herausdrücken, es wird dann Motoröl austreten. Blockiere den Kolben mit einem Kabelbinder.

Du benötigst eine 15er Nuss mit möglichst geringem Außendurchmesser, da eine Kopfschraube ansonsten nicht gelöst werden kann.

Die Nockenwellen erst lösen, wenn die Kettenräder ab sind. Zum Lösen reichte bei mir die Schraube mit der Spitze, ansonsten beide Kettenräder miteinander blockieren, mit einem Stück weichem Metall diagonal zwischen den Zahnrädern.

Besorge dir 2 gleich dicke Stücke Holz, die du zwischen Kopf und Zylinder schieben kannst, das Lösen der Stehbolzen ist dann einfacher. Das gilt aber nur, wenn du die Kopfdichtung bei eingebautem Motor und nicht demontierten Rahmen wechseln willst, der Kopf geht nur raus, wenn die Stehbolzen weg sind. Stehbolzen sollten gewechselt werden, es gab da eine neuere Version, die mehr Drehmoment vertragen als die originalen Stehbolzen. Ich glaube, die originalen wurden mit 48 oder 49 angezogen, die neueren mit 55.

Unter der Kunststoffmutter befindet sich eine Feder und der Kolben. Ein Hineinschauen und nach Verunreinigungen suchen lohnt sich.

Die Kopfdichtung ist meistens vorne links defekt. Denke daran, das an dieser Stelle die M6 er Schraube beim Zusammenbau gleichzeitig mit den Kopfschrauben angezogen werden muss. Die M6 er Schraube vergisst man schnell, die wird ja auch von unten geschraubt. Aber bitte nicht mit dem gleichen Drehmoment wie die Kopfschrauben

Vertausche nicht die Kettenräder, auch wenn die gleich aussehen, das Loch für die Mitnahme auf der Nockenwelle ist an einer anderen Stelle.

Geändert von Capa (10.09.2017 um 00:12 Uhr).
Capa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2017, 09:59   #6 (permalink)
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Nockenwellen habe ich schon an zwei Pegasos aus- und eingebaut.

Gehen mit etwas Geschick auch ohne abschrauben der Kettenräder raus und rein.

Kettenspanner kann 98 noch mechanisch sein!



Gruß Jochen
treckerfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2017, 13:20   #7 (permalink)
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Ich kann nicht ausschließen, das man die Nockenwellen auch mit montierten Kettenrädern demontieren kann. Allerdings glaube ich, das es darauf ankommt, in welchem OT der Motor gerade blockiert ist. Also ob die Nocken gerade mehr nach oben zeigen oder mehr nach unten, ob Auslass oder Einlass gerade öffnen oder schließen usw. Bei mir wäre es damals definitiv nicht möglich gewesen, die Wellen ohne Gewalt zu entnehmen.
Capa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2017, 16:52   #8 (permalink)
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Hallo zusammen, danke für die Tipp`s, die nächsten Tage geht`s weiter. Hab die Dichtung schonmal im Auktionshaus ersteigert...Das mit dem Blockieren zwischen den Rädern ist eine gute Idee. Zu dem Kettenspanner geht auf jedenfall eine Ölleitung. Werde auf jeden Fall wieder berichten.
Schönen Restsonntag,
Viktor50 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2017, 17:50   #9 (permalink)
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Hallo zusammen, mir ist ne U-Scheibe von den Nockenwellenschrauben in den Keller gefallen......., , nee Jungs, stimmt nicht, is quatsch, wollte nur Spaß machen, sagte der Rheinländer.......

Hab heute mal weiter gemacht, puuh, das ist ein Aufriss....Anlasser schnell raus, nix da, da muß sogar die Schlauchhalterhülse in der Wapu raus...da wird wohl beim einbauen das gute Hanf von den Installateuren helfen müssen.
Würde auch sagen der Motor war noch nie auf, alles noch diese orginol Klemmschellen.
Nockenwellen sahen gut aus.....Die M6 Inbuss am Anlasser für Kopf war übrigens eigentlich lose.
Die Kettengleitschienen kann man jetzt so raus ziehen?
Hab auch schon die 15er Schraube entdeckt wo man die dünne Nuß braucht, in Fahrtrichtung die Mittlere,
Ich glaube die Tassenstößel laß ich drin.
Die 17er Schrauben von den Kettenräder, kann das sein das die mit Hochfest eingesetzt worden sind?
Bisher kann man sagen, der Motor ist nett gemacht, aber halt, eigentlich nicht wirklich, denn die scheint ja "Krankheit" zu sein....
Ok, bisspäter, Viki
Viktor50 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2017, 19:17   #10 (permalink)
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Anlasser kamst du doch nach lösen der beiden M6 Schrauben einfach rausziehen.
Die Führungsschienen ebenfalls noch oben.
Tassenstößel drinn lassen, aber vorher V Spiel messen , dann kannst du wenn du auf andere Sachen wartest schon mal das Spiel korrigieren.
Die M10 Schrauben sitzen schon sehr fest.
Habe mir dafür extra Alublech zum blockieren gelasert, damit nicht die Kraft beim lösen voll auf die Steuerkette geht.

Wenn du so ein Blech braust, sag Bescheid , für einen Unkostenbeitrag kann ich den schicken.

Hatte mal ein Fred , da könnte Mann das Blech sehen. Weiß aber nicht mehr wie der hieß.

Hab es gerade wiedergefunden, Titel: GA Motor nach 86.200km
Blech ist auf erstem Bild

Geändert von Ferdi7 (11.09.2017 um 19:26 Uhr).
Ferdi7 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 11.09.2017, 19:17   #1 (permalink)
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