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Alt 24.05.2017, 17:25   #1 (permalink)
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Standard Pegaso ML vs. Smart (Bumm!)

Moin moin,

Hatte gestern eine unangenehme Begegnung mit einem Smart. Bin mit ca. 30 km/h Restgeschwindigkeit der Blechbüchse hinten links reingekracht. Ernsthafte Blessuren nur an der Peg. Der Scheinwerfer, die Frontverkleidung, ein Handschützer, ein Spiegel, der vordere Kotflügel, das Topcase betroffen. Da ich nach eigener Einschätzung gute Chancen habe in Richtung 50-100% Schuldzuweisung, plane ich bereits den Wiederaufbau mit eigenen Mitteln. Die entsprechenden Teile gibt es ja bei ebay zu Hauf. Ich bin mir bloß sehr unsicher, ob es nicht trotzdem doch zwingend ratsam wäre, zusätzlich eine Werkstatt aufzusuchen. Und dann dort untersuchen und dokumentieren zu lassen, das bei dem Unfall keine weiteren sicherheitsrelevanten Teile wie z.b. Gabel oder auch Rahmen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Also solche Sachen, die das Laienauge übersehen könnte. Zum einen um selbst ein besseres Gefühl zu haben dass alles in Ordnung ist für die weiteren Jahre mit der Peg, und zum zweiten um auch im Falle eines Weiterverkaufs den Wertverlust durch den Unfall zumindest etwas abzumildern. Mein persönliches Gefühl sagt mir, das da außer der beschädigten Teile nichts weiter kaputt ist. Die Gabel sieht absolut gerade aus und ist auch dicht. zudem kann ich mir nicht vorstellen, das im Falle eines Front-Aufpralls bei unbeschädigter Gabel der Rahmen trotzdem da noch einen mitgekriegt haben sollte. 30kmh Aufprallgeschwindigkeit ist ja nun auch wirklich nicht die Welt. Bin auch nach dem Unfall auf eigene Achse nach Hause gefahren und da ist das Motorrad völlig normal gefahren. Aber das eine ist halt das persönliche Gefühl, dass mir sagt da ist alles okay außer der kaputten Teile die ich selbst austauschen kann. Und das andere ist eben die dokumentierte Gewissheit, die einem die Fachwerkstatt liefern könnte. Ich weiß auch nicht, ob es neben Gabel und Rahmen noch weitere Teile geben könnte die auch untersucht werden müssten. Da fehlt mir das Fachwissen. Das Lenkkopflager vielleicht ? Hat irgendjemand etwas ähnliches erlebt und kann von seinen Erfahrungen berichten? Danke im voraus!
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Ungelesen 24.05.2017, 17:25   #1 (permalink)
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Alt 24.05.2017, 20:52   #2 (permalink)
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Kontrolliere den Rahmen unterhalb des Tanks und am Lenkkopf. Findest du irgendwo Lackabplatzer oder frische Risse in der Lackschicht, dann sei vorsichtig. Ganz besonders gilt das für die Ecken und Kanten des Rahmens und auch an den Stellen, wo das Lenkkopflager ist.

Das Geweih der Verkleidung ist bestimmt nicht mehr gerade, aber das kann man richten.

Das gleiche für den Lenker, einen verbogenen Lenker bemerkt eigentlich beim Fahren. Ist aber auch die Verkleidung krumm, fällt ein verbogener Lenker nicht mehr so sehr auf. Bau den besser ab und schau dir das Teil an, wenn es nackt vor dir liegt. Du musst unbedingt den Lenkanschlag am Rahmen kontrollieren. Ist der Lenker krumm, dann kontrolliere besser 2-mal. Der Lenker ist eigentlich nur Pfennigware, aber man kann Rückschlüsse auf die Kräfte ziehen, die da gewirkt haben. Geht das Lenkradschloss noch? Oder blockiert es mechanisch beim Einrasten? Keine Gabelbrücken gebrochen oder angebrochen, alle Schrauben noch da?

Das Vorderrad solltest du beachten, kontrolliere es auf einen Höhenschlag und ob es nicht eiert. Die Aufnahme der Vorderradachse an der Gabel noch in Ordnung?

Das sind Sachen, die ich zuerst kontrollieren würde, bevor ich mir einen Kopf machen würde wegen den anderen Teilen.

Weitere Untersuchungen würden Geld kosten. Keine Werkstatt wird dir nach einem Unfall die Unversehrtheit bestimmter Teile garantieren, wenn nicht später auch ein Reparaturauftrag kommt, außer du zahlst ordentlich Geld für eine ordentliche Untersuchung.

Aber du spricht das Thema Schuldzuweisung an, in einem solchen Fall wird eigentlich ein Gutachten nötig, und da wird eh das Fahrzeug überprüft.

Geändert von Capa (24.05.2017 um 21:11 Uhr).
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Alt 24.05.2017, 23:15   #3 (permalink)
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Danke Capa, das sind wirklich tolle Tipps.
Ich verstehe, wenn Du sagst, eine Werkstatt wird ohne Aussicht auf eine anschließende Reparatur, sich zurück halten. Aber muss ich die Werkstatt nicht ohnehin aufsuchen, um einen Gesamtkostenvoranschlag zu machen? Ohne diesen kann ich der Gegenpartei ja meinen Anspruch gar nicht beziffern. Der Werkstatt aber wiederum kann ich keinen Auftrag 100% in Aussicht stellen, denn wenn bei Rahmen/Gabel/Felgenkontrolle Schäden festgestellt werden, wäre bei einer Vollreparatur der Wert des Fahrzeugs garantiert weit überschritten. Selbst ohne diese Schäden dürfte eine Vollreparatur mit original Ersatzteilen schnell hart an die Fahrzeugwertgrenze kommen.

Also, ich sehe das so, dass ich auf jeden Fall einen Kostenvoranschlag von einer Werktstatt benötige um der Gegenpartei beziffern zu können, was mein Schaden ist. Ich werde der Werkstatt dann aber gleich reinen Wein einschenken müssen, dass ein Folgeauftrag zur Reparatur in den Sternen steht bzw stark vom Schadensbild abhängt. Und notfalls muss ich diesen Kostenvoranschlag dann halt bezahlen.

Wegen einer etwaigen Gutachtens....ich glaube nicht das das passieren wird. Auf meiner Seite verstehe ich es so, das max der Schwackepreis zur Disposition steht, und beim Smart schätze ich die Reparaturkosten auch nur auf etwa 1000-1500 EUR. Zusätzlich beidseitig keine Personenschäden. Ich kann mir nicht vorstellen, das die Versicherungen dafür einen großen Aufriss machen mit Gutachten, Beweisaufnahme etc.
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Alt 25.05.2017, 00:51   #4 (permalink)
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Sobald du Ansprüche gegenüber einer Versicherung hast, wird entweder ein Gutachter von der gegnerischeren Versicherung gestellt, oder du kannst auf Kosten der gegnerischen Versicherung einen Gutachter beauftragen oder du suchst einfach eine Werkstatt auf zwecks Kostenvoranschlag. Das hast du ja aber selber schon beschrieben.
Ob du Forderungen gegenüber der Versicherung stellen kannst musst du selber entscheiden, oder eventuell ein Rechtsanwalt. Aber wenn du welche stellen kannst, musst du die Schäden beziffern, das kann nur über den oben beschriebenen Weg geschehen. Bei den beschriebenen Schäden ist jetzt schon ein wirtschaftlicher Totalschaden eingetreten oder ganz kurz davor, vorausgesetzt, es wird repariert. Eine gute Werkstatt sollte dir keinen Kostenvoranschlag erstellen, sondern einen Gutachter besorgen.

Lässt du nicht reparieren, sondern wählst den Weg über Abrechnung, dann wird dir die Umsatzsteuer nicht bezahlt.

Wir reden hier aber über maximal 500 Euro Schaden, wenn du selber reparierst. Ich kenne deine finanziellen Möglichkeiten nicht, aber ich würde die 500 Euro investieren auch ohne eine Entschädigung der gegnerischen Versicherung zu bekommen. Bekommst du später etwas, freut man sich darüber.
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Alt 25.05.2017, 23:57   #5 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Capa Beitrag anzeigen
Sobald du Ansprüche gegenüber einer Versicherung hast, wird entweder ein Gutachter von der gegnerischeren Versicherung gestellt, oder du kannst auf Kosten der gegnerischen Versicherung einen Gutachter beauftragen oder du suchst einfach eine Werkstatt auf zwecks Kostenvoranschlag. Das hast du ja aber selber schon beschrieben.
Ob du Forderungen gegenüber der Versicherung stellen kannst musst du selber entscheiden, oder eventuell ein Rechtsanwalt. Aber wenn du welche stellen kannst, musst du die Schäden beziffern, das kann nur über den oben beschriebenen Weg geschehen. Bei den beschriebenen Schäden ist jetzt schon ein wirtschaftlicher Totalschaden eingetreten oder ganz kurz davor, vorausgesetzt, es wird repariert. Eine gute Werkstatt sollte dir keinen Kostenvoranschlag erstellen, sondern einen Gutachter besorgen.

Lässt du nicht reparieren, sondern wählst den Weg über Abrechnung, dann wird dir die Umsatzsteuer nicht bezahlt.

Wir reden hier aber über maximal 500 Euro Schaden, wenn du selber reparierst. Ich kenne deine finanziellen Möglichkeiten nicht, aber ich würde die 500 Euro investieren auch ohne eine Entschädigung der gegnerischen Versicherung zu bekommen. Bekommst du später etwas, freut man sich darüber.

Danke Cappa,
500 € zu investieren und selbst zu reparieren ist überhaupt kein Problem. Wenn ich Dich also richtig verstanden habe, dann wäre der Weg folgender: zuerst in die Werkstatt auf eigene Kosten oder gegnerische Kosten und hier per Gutachten Rahmen, Gabel, vordere Felge etc prüfen. Wenn hier grünes Licht kommt dann Motorrad wieder aus der Werkstatt raus holen, Teile bei Ebay bestellen, reinschrauben, fertig. Belege über Teile einreichen und falls dann im Nachhinein noch eine Erstattung der gegnerischen Versicherung kommt, drüber freuen.

Kommt kein grünes Licht von der Werkstatt, also Rahmen oder Gabel oder sonst irgendetwas beschädigt, dann Motorrad aus der Werkstatt rausholen. dann versuchen anteilige Erstattung des Fahrzeugwert laut Schwacke von der gegnerischen Seite erstattet zu bekommen und Unfallfahrzeug ausschlachten bzw im Ganzen als Schlacht Objekt im Internet anbieten. ( ist das der von Dir erwähnte Weg "über Abrechnung"?).

schöne Ģrüße
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Alt 26.05.2017, 10:15   #6 (permalink)
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Abrechnung bedeutet Erstattung der Schäden ohne Reparieren zu lassen. Man repariert selber, auch mit Hilfe von Gebrauchtteilen und spart Geld dabei. Der Nachteil ist aber, das man dann die Umsatzsteuer nicht erstattet bekommt, da man ja auch keine Umsatzsteuer in einer Werkstatt oder beim Kauf von Neuteilen zahlen muss. Die Schadenssumme ist entsprechend geringer.


Die wichtige Frage ist erstmal: Hast du Forderungen an die gegnerische Versicherung? Wenn ja, stelle die Forderungen an diese Versicherung und sprich mit denen ab was weiter geschehen soll, bevor du etwas an dem Motorrad machst. Sind die Schäden dokumentiert, kannst du anfangen, etwas an dem Motorrad zu machen, aber erst dann. Frage die gegnerische Versicherung, ob sie einen Kostenvoranschlag akzeptieren, wenn die Reparatur deiner Meinung nach den Zeitwert des Motorrades überschreitet.
Bei einem Totalschaden wird ein Restwert festgestellt, nicht durch eine Werkstatt, sondern nur durch einen Gutachter. Deshalb meine Aussage, das eine gute Werkstatt dir einen Gutachter besorgt und nicht einen Kostenvoranschlag, wenn ein wirtschaftlicher Totalschaden besteht oder die Wahrscheinlichkeit besteht, das ein solcher Schaden eintreten kann. Werkstätten können nämlich keinen Restwert festlegen, der Restwert ist die Summe, die durch Verkauf des kaputten Motorrades erreicht werden kann, im Klartext heißt das, das der Gutachter 3 Käufer finden muss und der höchste zu erzielende Preis der Restwert ist. Diese Käufer müssen dann das Motorrad zu diesem Preis kaufen, das ist bindend. Du als Besitzer musst aber nicht verkaufen, der Restwert wird dann von der Schadenssumme abgezogen. Es gibt Listen bei den Versicherungen, wo Totalschäden gespeichert werden und bei einem 2. Unfall zu Komplikationen führen, weil ein Totalschaden ja eigentlich nicht mehr fahren kann.

Also, wenn du kannst, stelle deine Forderungen. Warte dann ein Gutachten ab, oder auch, ob die Versicherung einen Kostenvoranschlag akzeptiert und fange dann erst an mit der Reparatur.

Teilschuld ist immer so eine Sache, es ist deine eigene Einschätzung, und keine Versicherung wird freiwillig Teilschuld eingestehen. Ein Tip dazu: dieses gilt auch für deine eigene Versicherung. Die ist nämlich nicht nur dafür da, Schäden zu begleichen, sondern dich insgesamt vor unberechtigten Forderungen zu schützen, deshalb frage diese mal wegen der Teilschuld. Denn wenn für dich Teilschuld besteht, dann gilt das auch für den anderen.

Geändert von Capa (26.05.2017 um 10:28 Uhr).
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Alt 26.05.2017, 12:12   #7 (permalink)
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schau schau! so sterben die pegs aus..bin auch am gleichen tag auch mit meiner garda in einen merc. a klasse seitlich links hinten reingerutscht.
die fetten sturzbügel haben meine garda und mein rechtes bein extrem gut geschützt. was ist hin? ein paar kratzer,der rechte handschutz und der rechte fenderhalter, nichts verzogen. und mein rechtes knie ist geschwollen,da ich mit einer seitwärtsrolle am ashalt aufschlug.
also eigentlich extremes glück gehabt. die reise geht weiter..
ciao suntour
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Alt 27.05.2017, 12:15   #8 (permalink)
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Das gibts doch nicht

Gute Besserung an euch beide, und viel Erfolg beim Herrichten.
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Alt 29.05.2017, 14:11   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Capa Beitrag anzeigen
Abrechnung bedeutet Erstattung der Schäden ohne Reparieren zu lassen. Man repariert selber, auch mit Hilfe von Gebrauchtteilen und spart Geld dabei. Der Nachteil ist aber, das man dann die Umsatzsteuer nicht erstattet bekommt, da man ja auch keine Umsatzsteuer in einer Werkstatt oder beim Kauf von Neuteilen zahlen muss. Die Schadenssumme ist entsprechend geringer.


Die wichtige Frage ist erstmal: Hast du Forderungen an die gegnerische Versicherung? Wenn ja, stelle die Forderungen an diese Versicherung und sprich mit denen ab was weiter geschehen soll, bevor du etwas an dem Motorrad machst. Sind die Schäden dokumentiert, kannst du anfangen, etwas an dem Motorrad zu machen, aber erst dann. Frage die gegnerische Versicherung, ob sie einen Kostenvoranschlag akzeptieren, wenn die Reparatur deiner Meinung nach den Zeitwert des Motorrades überschreitet.
Bei einem Totalschaden wird ein Restwert festgestellt, nicht durch eine Werkstatt, sondern nur durch einen Gutachter. Deshalb meine Aussage, das eine gute Werkstatt dir einen Gutachter besorgt und nicht einen Kostenvoranschlag, wenn ein wirtschaftlicher Totalschaden besteht oder die Wahrscheinlichkeit besteht, das ein solcher Schaden eintreten kann. Werkstätten können nämlich keinen Restwert festlegen, der Restwert ist die Summe, die durch Verkauf des kaputten Motorrades erreicht werden kann, im Klartext heißt das, das der Gutachter 3 Käufer finden muss und der höchste zu erzielende Preis der Restwert ist. Diese Käufer müssen dann das Motorrad zu diesem Preis kaufen, das ist bindend. Du als Besitzer musst aber nicht verkaufen, der Restwert wird dann von der Schadenssumme abgezogen. Es gibt Listen bei den Versicherungen, wo Totalschäden gespeichert werden und bei einem 2. Unfall zu Komplikationen führen, weil ein Totalschaden ja eigentlich nicht mehr fahren kann.

Also, wenn du kannst, stelle deine Forderungen. Warte dann ein Gutachten ab, oder auch, ob die Versicherung einen Kostenvoranschlag akzeptiert und fange dann erst an mit der Reparatur.

Teilschuld ist immer so eine Sache, es ist deine eigene Einschätzung, und keine Versicherung wird freiwillig Teilschuld eingestehen. Ein Tip dazu: dieses gilt auch für deine eigene Versicherung. Die ist nämlich nicht nur dafür da, Schäden zu begleichen, sondern dich insgesamt vor unberechtigten Forderungen zu schützen, deshalb frage diese mal wegen der Teilschuld. Denn wenn für dich Teilschuld besteht, dann gilt das auch für den anderen.
Hallo Cappa
Danke nochmals für deine ausführliche Hilfe und Tipps.
Dann führt ihr wohl mein erster Weg in die Werkstatt um den Schaden aufnehmen zu lassen. Damit ich den Schaden gegenüber der gegnerischen Versicherung beziffern kann. Wenn es zur Feststellung eines Totalschadens kommen sollte und ich entscheide mich für den weg ohne Werkstatt Reparatur, dann verstehe ich aber auch, dass mir eigentlich gar nichts anderes übrig bleibt, als den kaputten Bock danach als Schlacht Organ zu verkaufen.

@ suntour

Brüder im Schicksal, ich wünsche dir schnelle Genesung mit Deinem Knie und danach Erfolg bei der Abwicklung des Schadens. Wenn du magst kannst du ja mal im weiteren berichten wie die Schadensentwicklung bei dir läuft. ich mache das dann auch.
Mopedkonsul ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2017, 16:29   #10 (permalink)
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Ich weiß ja nicht, wie zerdeppert deine ML ist - bei meiner wurde ein Restwert von 30 Euro ermittelt (Frontalschaden, Gabel, Rad, Maske, Lenker, ...). Reparaturkosten lagen bei über 8.000 EUR. Meine Abwicklung über den Anwalt hat 9 Monate gedauert.

Viel Erfolg

Geändert von Ro_Jo (29.05.2017 um 16:40 Uhr).
Ro_Jo ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 29.05.2017, 16:29   #1 (permalink)
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