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Alt 29.04.2013, 11:25   #1 (permalink)
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Motorrad: Pegaso 650
Standard Warum man nicht jedem sein "Moped" leihen sollte!

Mal was für die 50ccm Fahrer, deswegen sollte man einen Helm aufsetzen und nicht nur das. Die Helmhersteller wurden sogar gesetzlich "genötigt" an den Dingern einen Gurt mit einer Schnalle zu befestigen die der Träger dann (auch wieder gesetzlich verankert) vor Fahrtantritt unter dem Kinn zu schließen hat um sich nicht strafbar zu machen und wegen??? Genau wegen der Sicherheit!!!
Der nette Herr sollte das aus beruflichen Gründen und als als Vorbild für die Jugend in Zukunft doch bitte auch berücksichtigen, was er nach der Action auch sicherlich machen wird.
WICHTIG: Zum Glück ist nichts passiert und es kam kein Auto, hätte echt schlimm ausgehn können. Frag mich nur was mit dem Gas los war, der nette Herr wird wohl kaum Vollgas gegeben haben.
gugst du:
http://www.youtube.com/watch?v=O_sxt5_7JgI
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Ungelesen 29.04.2013, 11:25   #1 (permalink)
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Alt 05.06.2013, 23:14   #2 (permalink)
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Motorrad: Triumph Bonneville 750 T 140E (Bj. `79), Honda CB 550 four K3 (Bj. `78 EZ `79 - 1. Besitzer!), Aprilia Pegaso 650 GA (Bj.`94 EZ.`95), Quickfoot Z 50 G (Chin. Honda Monkey Replika Bj. `05 )
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Naja- wenn man mal auf die rechte Hand des Gesetzeshüter schaut, fällt einem auf, das er da am Gasgriff versucht zu "pumpen".
Leider haben wenige Zweiräder eine Beschleunigerpumpe am Vergaser (um mittels dem "pumpen" vor dem ankicken das Kraftstoff- Luftgemisch anzufetten und somit den Startvorgang zu erleichtern).
Unglücklicherweise tritt zu dem Zeitpunkt der Besitzer des Rollers auf den Kicker und der Roller springt auch wirklich an.
In Kombination mit erleichterten/leichteren Fliehgewichten in der Fliehkraftkupplung, kuppelt der Motor natürlich sofort und knapp oberhalb der Standgasdrehzahl ein, somit "schießt" das Gefährt unmittelbar nach vorne (was ja auch der Sinn von leichteren Fliehgewichten in der Fliehkraftkupplung ist).
Weil unerfahrene Fahrer zudem auch gerne am Lenker "verkrampfen" und mit ihrem Gewicht des Oberkörpers aufgrund der Massenträgheit desselben beim Beschleunigen somit das Gas noch weiter aufziehen (gewissermassen die "Schrecksekunde" - so geht auch manchmal ein Wheelie in die "Hose"), laufen ungeübte Zweiradfahrer manchmal ihrem Fahrzeug hinterher.
Das kenne ich von unerfahrenen Honda Dax und Monkey Fahrern - die Dinger haben zwar eine Motorrad- übliche Fussschaltung, aber dennoch eine Fliehkraftkupplung (welche in Funktion gekoppelt ist, mit einer "normalen Kupplung"). Diese wirkt aber nicht durch einen Kupplungshebel am Lenker, sondern durch einen motorinternen Hebelmechanismus auf den Fussschalthebel - solange der Fuss auf den Fussschalthebel Druckkraft ausübt, rückt die Kupplung nicht ein. "Verlässt" der Fuss jedoch die Position auf dem Schalthebel, rückt die Kupplung schon bei leicht erhöhter Drehzahl schlagartig ein (was dann bei den etwaigen "Zuschauern" für Belustigung durch unfreiwillige Stunt- Einlagen sorgt).

MfG
Arvid

P.s: Abgesehen davon, würde ich niemandem eines meiner Moppeds leihen (zumindest nicht freiwillig) - meine Ehefrau verleihe ich ja schließlich auch nicht.
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Alt 06.06.2013, 09:56   #3 (permalink)
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So, wieder im lande. Wer 4 Wochen auf kur.

Danke erstmal für die Erklärung. Die Dax kenne ich, hatte aber nie eine. Kupplungstechnisch scheint das Teil ja verdammt aufwendig gewesen zu sein wobei ich den sinn/vorteil nicht verstehe oder hab ich da nur was falsch verstanden?!?!
Aber "nur"die leichten Rollen waren es in dem Fall sicher nicht, das eine Pferdchen würden mit dem gestandenen Rodeoreiter nicht so abgehn. Andererseits sieht man was in so einem Pony alles drinstecken kann
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Alt 06.06.2013, 09:58   #4 (permalink)
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Schaut aus als hätte ich inzwischen das Schreiben verlernt, macht euch keine Sorgen das wird schon wieder
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Alt 06.06.2013, 11:51   #5 (permalink)
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Die Kombination Fliehkraft- / mechanische Kupplung (in Kombination mit einem herkömmlichen 3 Gang Schaltgetriebe) war ein Honda Patent. Das hatte den Sinn, das auch ungeübte oder "Hand- lahme" Personen damit fahren konnten. Wird der Fussschalthebel leicht durchgetreten, kuppelt die Kupplung aus. Tritt man den Fussschalthebel ganz durch, wird auch der Gang gewechselt.
Mittels der Fliehkraftkupplung konnte man bei eingelegtem Gang und Standgas problemlos an der roten Ampel stehen bleiben- erst wenn man Gas gab, fuhr die Kiste los.
Was den Roller betrifft: Zeig` mir einen Jugendlichen, der noch nicht an seiner "Kalesche" rumgebastelt hat (damit das Ding `n bisschen schneller läuft).

MfG
Arvid
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Alt 06.06.2013, 14:07   #6 (permalink)
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Danke für die antwort! das war also ein honda patent, klingt ja zunächst nicht schlecht. haben die leute das nicht gekauft oder war das ganze system zu aufwendig bzw. zu anfällig? werd da echt mal googeln müssen, das intresiert mich jetzt wirklich genauer.

bin zwar lange aus dem alter raus, hab sowas aber natürlich nie gemacht, ok so ein kleines bischen vieleicht überführt ich geb alles zu und war welch wunder mir keiner schuld bewußt. hatte damals immer glück, oder lag es doch daran das mein moped einfach nur zu schnell war
Würde das aus heutiger sicht natürlich nicht mehr machen und auch keinem empfehlen!!!
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Alt 07.06.2013, 13:58   #7 (permalink)
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@ flying Peggy

Ich hab` das doch in meiner Jugend ebenfalls gemacht (und nicht nur ein kleines bisschen). Mein 50er Kleinkraftrad (Zündapp KS50 Supersport) war bis zum "geht nicht mehr" frisiert - deshalb lief das Gestell auch knappe 140 Km/H (das war soweit sogar noch "fahrbar", aber die Trommelbremsen hatten ein "echtes Problem" aus Höchstgeschwindigkeit zu verzögern - einmal hat`s mir bei einer Not- Vollbremsung die Vorderradtrommel ausgeglüht, da war die Nabe dann bis in die Speichen blau).
Jedenfalls hat mich kein VW Käfer auf der Bahn abgehängt - da konnte ich locker dranbleiben.
Deshalb sage ich ja auch: "Wer nicht".
Allerdings war ich nicht so blöd, mich dabei erwischen zu lassen. Immer schön "piano" fahren - das Leistungsplus nur abrufen, wenn wirklich nötig (ist schon ein gutes Gefühl, noch ein "Ass im Ärmel" zu haben)
Genau genommen verhalte ich mich auch heute noch so - ich baue aus meinen Moppeds keine "auf tausend Meter auffallende" Zirkuspferde (das ist optisch alles relativ unauffällig), fahre nicht wie der "Henker" (zwar relativ sportlich - halte mich aber dennoch weitestgehend an die Verkehrsvorschriften und Geschwindigkeitsbeschränkungen) und veranstalte nicht bei jedem Ampelstart eine "Stuntshow".

Merke: Wer sich mit seinem KFZ wie ein Ar.chloch verhält, wird auch im allgemeinen wie eines behandelt. So oder so, für alles im Leben zahlst du irgendwann die Rechnung.

MfG
Arvid

Geändert von Chinakohl (07.06.2013 um 14:11 Uhr).
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Alt 07.06.2013, 14:54   #8 (permalink)
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bin da auch mehr auf der vorsichtigen seite und manch einer mag sagen ich fahre wie mit einem pkw, aber dafür hats mich auch noch nie geschmissen und auch sonst hatte ich noch keinen "feindkontakt". zu mir hat mal einer gesagt beim motorradfahren mußt das hirn ausschalten um spaß zu haben. kein scherz, der typ meinte das ernst und prahlte immer mit seinen strafmandaten rum. das war vor 15 jahren und anscheinend hatte er bisher auser seinem können und trotz ausgeschaltetem hirn immer glück denn lebt er noch und freut sich bester gesundheit.
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Alt 07.06.2013, 19:58   #9 (permalink)
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Beim Motorradfahren das Hirn ausschalten?
Das ist das schwachsinnigste, was ich je gehört habe.
Ich "schalte" mein Hirn keinesfalls beim fahren aus und ich habe bereits den einen oder anderen Bodenkontakt sowie ein paar sehr haarige Situationen hinter mir. Allgemein sagen auch viele, man muss sich mindestens einmal richtig "abgelegt" haben um zu wissen wo die Grenzen sind - das halte ich für genau den gleichen Schwachsinn.
Jeder sollte so fahren, wie er es sich aufgrund seines Könnens zutraut - der Gruppenzwang (wenn man mit mehreren Leuten fährt), hat schon mehr Leben gekostet als nötig.
Auch ein Wochenend- Fahrertraining beim ADAC oder ähnliche Veranstalter ist meistens von lehrreichem Vorteil (da wird einem zum ersten mal gezeigt, was mit einem Mopped tatsächlich "geht" - und das ist zumeist "mehr" als man gemeinhin annimmt).
Danach muss man ja nicht gleich zum Raser mutieren, aber es hilft einem ungemein bei der eigenen souveränität in manch unübersichtlicher Fahrsituation (und man hat gelernt, wo die Haftgrenze der Reifen wirklich liegt und ab welchem Punkt die Fliehkräfte die Adhäsionskräfte übersteigen).

P.s: Meine Hinterreifen ist nicht nur 2cm links und rechts von der Mitte abgefahren, wenn ich ihn wechseln muss - das nur zum Thema Fahrspass und Fahrdynamik Und das hat für mich nix mit absoluter Maximalgeschwindigkeit zu tun.

MfG
Arvid
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Alt 30.05.2016, 19:14   #10 (permalink)
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weil das motorrad ist wie eine Frau/Freundin des borgt man nicht her das gleiche ist wie sein motorrad nicht zufahren um einen höheren wiederverkaufswert zu haben
slol ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 30.05.2016, 19:14   #1 (permalink)
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