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Alt 13.05.2015, 20:11   #1 (permalink)
Überholer
 
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Ausrufezeichen Anlasser schaff's nicht

Jetzt ist mein Latein am Ende. Mein Anlasser schafft es einfach nicht.

Zu den Fakten:
-Anlasser ist neu
-Batterie voll geladen
-Relais geprüft und auch schon getauscht. Trotzdem keine Besserung
-selbst Überbrücken (Starthilfe) hilft nicht
-Anlasser scheint viel Strom zu ziehen
-Anlasser macht nur schlappe ein bis zwei Umdrehungen, manchmal auch gar keine
-Cockpitanzeige erlischt kurzzeitig.

Kennt das jemand?

Das Wetter ist super und meine Kiste will einfach nicht! grrrrrrrrrrrrrr
fahrtwind ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 13.05.2015, 20:11   #1 (permalink)
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Alt 13.05.2015, 21:16   #2 (permalink)
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Vll ein Masseproblem, sodass der Widerstand im Stromkreis zu groß ist.
STdesign ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2015, 03:30   #3 (permalink)
Speedfreak
 
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Ist die Batterie wirklich voll?

Miss mal die Spannung?

LG Micha
MiFa ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2015, 12:59   #4 (permalink)
Überholer
 
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Beiträge: 64
Blinzeln

Hallo

Massekabel gecheckt und vorsichtshalber nochmal gereinigt.
Batterie ist voll. Anlasser zieht auch mit Überbrückung nicht durch. Cockpitanzeigen brechen kurzzeitig während des Startversuchs zusammen. Motor lief einen Tag zuvor noch. Habe die ETV aus dem Winterschlaf geholt und bin eine kleine Runde damit gefahren. War alles wie immer. Am nächsten Tag wollte sie allerdings nicht richtig anspringen, Anlasser lief aber bis die Batterie zu schwach wurde.

Habt ihr noch eine Idee?

Danke für eure Hilfe.

Gruß

Werner
fahrtwind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2015, 13:33   #5 (permalink)
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Die Ruhespannung einer Batterie sagt leider nicht über deren Brauchbarkeit unter Belastung aus. Du schreibst allerdings, auch mit Überbrücken geht nichts. Hast du von 'ner Autobatterie überbrückt, wo du sicher bist, dass die im Auto ihren Dienst korrekt verrichtet?

Bin gedanklich immernoch bei hohen Widerständen bei der Masse. Soweit ich richtig informiert bin, wird der Massekontakt vom Anlasser auf das Motorgehäuse über die Verschraubung hergestellt. Ist hier alles sauber? Mess mal die Übergangswiderstande vom Anlassergehäuse auf das Motorgehäuse und vom Motorgehäuse zum Minuspol der Batterie.

Testweise kannst du auch mal ein dickes Kabel vom Anlassergehäuse direkt an den Minuspol der Batterie legen, läuft's mit dieser Direktverbindung hast du auch Gewissheit.

Geändert von STdesign (14.05.2015 um 13:44 Uhr).
STdesign ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2015, 14:11   #6 (permalink)
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Hi werner,
Du schreibst der "Anlasser ist neu". Was war denn das Problem mit dem alten? Hattest Du noch irgendwas am Moped geschraubt? Anlasserfreilauf? Der Motor selbst ist freigängig, lässt sich z.B. anschieben?

gruß Felix
felix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2015, 16:38   #7 (permalink)
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Zitat:
Zitat von STdesign Beitrag anzeigen
Die Ruhespannung einer Batterie sagt leider nicht über deren Brauchbarkeit unter Belastung aus. Du schreibst allerdings, auch mit Überbrücken geht nichts. Hast du von 'ner Autobatterie überbrückt, wo du sicher bist, dass die im Auto ihren Dienst korrekt verrichtet?

Bin gedanklich immernoch bei hohen Widerständen bei der Masse. Soweit ich richtig informiert bin, wird der Massekontakt vom Anlasser auf das Motorgehäuse über die Verschraubung hergestellt. Ist hier alles sauber? Mess mal die Übergangswiderstande vom Anlassergehäuse auf das Motorgehäuse und vom Motorgehäuse zum Minuspol der Batterie.

Testweise kannst du auch mal ein dickes Kabel vom Anlassergehäuse direkt an den Minuspol der Batterie legen, läuft's mit dieser Direktverbindung hast du auch Gewissheit.
Hallo,
ich denke (ohne das ist das bisher selbst nachmessen mußte), wir reden hier von einem Gesamtwiderstand in dem Anlasserstromkreis in der Größenordnung von nur 0,2 Ohm!
Überschlagsrechnung 12V / 60A = 0,2 Ohm
Derart kleine Widerstände sind mit Handesüblichen Multimetern nur sehr schwer (sicher) nachmessbar. Das Potential für eine Fehlmessung ist sehr groß.
Dabei sollten diese ca. 0,2 Ohm eigentlich nur vom Anlasser selbst herrühren.
Wenn man mal davon ausgeht, dass das dicke rote Kabel vom Pluspol der Batterie zum Anlasserrelais 0 Ohm hat. Das Anlasserrelais selbst auch keinerlei Widerstand beim Durchschalten des Stromes verursacht und es dann am Kabel zwischen Anlasserrelais und Anlasser ebenfalls zu keinem nennenswerten Widerständen kommt. Die Rückleitung zum Minus-Pol der Batterie sollte, wie schon erwähnt, auch Übergangswiderstandsfrei ankommen. Dabei sind natürlich auch alle elektr. Schraubverbindungen an den Batteriepolen, den Anlasserkontakten und am Anlasser selbst mögliche Störquellen, um den einen oder anderen 1/10 Ohm Widerstand hinzuzufügen. 1/10 Ohm hört sich wenig an, hat aber leider fatale Folgen.
Das blöde ist dann, dass an jedem der möglichen zusätzlichen (unerwünschten) Widerstände in unserer Reihenschaltung entsprechend Spannung "hängenbleibt", die dann letztlich (dort wo sie mal vorgesehen war) am Anlasser nicht mehr zur Verfügung steht.

Wenn dir beim Starten die Cockpitanzeigen zusammenbrechen, deutet das für mich auf eine spannungsmäßig "zusammenknickende" Batterie hin. Will damit sagen, dass zumindest die geschaltet Plus-Spannung im Cockpitt so weit unter Last (Startvorgang) zusammenbricht, dass die ECU nicht mehr vernünftig arbeitet, ev. fällt auch dein Anlasserreails wieder zurück in die Ruhestellung, weil es nicht mehr mit genügend Steuer-Spannung versorgt wird.

Also, wenn du dich mit Elektrotechnik ein wenig auskennst, dann würde ich dir Raten nicht die Widerstände messen (wegen des hohen Fehlmessungspotentials) sondern die an den unerwünschten Widerständen abfallenden Spannungen.
Checke die Batteriespannung über den Polen vor und während des Startvorganges. Jede Batterie bricht ein wenig unter Last zusammen, das sollte nur in gewissen Grenzen bleiben. Weniger als 10V unter Last würden mich da mal stutzig machen was die Leistungsfähigkeit der Batterie angeht.
Wenn das schon mal Ok ist
dann könnte man (VORSICHTIG, keinen Kurzschluss mit den Messspitzen untereinander UND gegen Masse verursachen!) auch während des Startvorganges über den Kontakten des Anlasserrelais die Spannung messen. Wenn das Anlasserrelais richtig schaltet, dann sollte dort (fast) keine Spannung zu messen sein. Mehr als 1-2Volt würde ich dort auch schon als zu viel empfinden.
Wenn du dann vorne den Spritzschutz demontiert hast dann kannst du auch direkt am Anlasserkontakt nach Masse (Motor und Minuspol der Batterie messen) im Idealfall hast du dort, bei beiden Messungen ein fast identisches Ergebnis, während des Startens. Identische Spannung würde bedeuten, dass zumindest deine Rückleitung zur Batterie fehlerfrei ist. Wenn du dort dann noch eine Spannung >10V zwischen Anlasserkontakt und Minuspol misst, dann hast du vermutlich kein elektrisches Problem.

sorry, ich muß jetzt am wech
schreib mal ob es geholfen hat
Gruß Thomas
Cougar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2015, 19:18   #8 (permalink)
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Danke für die Tipps,

werde ich jetzt nach und nach abarbeiten. Die Batterie hat im geladenen Zustand eine Spannung von 12,7 Volt. Den alten Anlasser habe ich inzwischen wieder repariert und ohne Einbau direkt an einer Autobatterie getestet. Rennt ganz gut. Im Vergleich zum neuen Anlasser läßt sich die Welle leicht drehen. Beim neuen geht diese schwer, ist das normal?

Gruß

Werner
fahrtwind ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2015, 19:25   #9 (permalink)
Einwohner Noales
 
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Hi Werner,
ist der neue Anlasser neu, oder ein gebrauchter/revidierter?
Lies Dir das mal durch, vielleicht kannst Du was davon verwenden...
Anlasser dreht nicht
Das Problem mit dem Magnetversatz beim Wiederzusammenbau ist vielen nicht bewußt die mal eben schnell die Kohlen austauschen.

Gruß Felix
felix ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2015, 19:54   #10 (permalink)
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Hallo,
12,7 Volt sind schon mal ok. Aber wie STdesign schon schrieb, das können ausgelutschte Batterien ohne Last auch problemlos. Wichtig wäre die Spannung zu messen während richtig Strom entnommen wird (Startvorgang). Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.
Ich hatte bisher noch nie Ärger mit Anlassern und deshalb auch noch keinen ausgebaut in der Hand.
Erwartet hätte ich aber, dass sich der Anlasser von Hand drehen lässt.
Wie gesagt, das ist nur eine Vermutung.

Mal vorausgesetzt der Anlasser und Motor sind in Ordnung.
Normalerweise ist das Anlasserrelais defekt. Manchmal schaltet das Relais nicht Widerstandslos dann bleibt über den Kontakten des Relais jede Menge Spannung hängen, die dann dem Anlasser fehlt.
Oder das Gegenteil (hatte ich auch schon mal) das Relais fällt nach dem Startsignal nicht wieder ab und der Anlasser dreht munter weiter obwohl der Starterknopf nicht mehr gedrückt wird. Dann hilft es auch nicht die Zündung auszuschalten, um den Anlasser abzuschalten, weil der Strom ja direkt aus der Batterie kommt. Man kann dann die Capo manchmal nur noch durch Abwürgen im 1sten Gang zum Motorstillstand bekommen. Eventuell helfen dann auch nur noch leichte Schläge gegen das Relais selbst bzw. wenn es ganz Dicke kommt nur noch das Entfernen der Kabel von Plus oder Minus an der Batterie.
Ich tausche seit etwa 5 Jahren dieses Anlasser-Relais regelmäßig alle 1-2 Jahre aus.

Interessehalber habe ich mal das original verbaute Relais und ein billiges aus der "Bucht" aufgesägt und optisch miteinander verglichen. Ich konnte keinen Unterschied zwischen Aprilia und China feststellen. Bis auf den Preis. Aber das muss jeder selbst wissen, wie viel ihm (oder ihr) ein ev. besseres Gefühl wert ist.
Cougar ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 14.05.2015, 19:54   #1 (permalink)
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