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Alt 29.08.2017, 22:37   #1 (permalink)
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Hallo zusammen,

ich war Freitag den ganzen Tag in den Bergen unterwegs, darunter auch auf etwas schlechteren Straßen. Und hier stimme ich der Aussage eines Testers von Motorradonline zu, der folgendes meinte:

Zumindest in der Standardeinstellung springen Gabel und Federbein über grobe Unebenheiten regelrecht hinweg und schicken die Stöße nahezu ungefiltert zum Piloten. Erst nachdem wir die Dämpfung stark gesoftet haben, gibt sich die Italo-Braut gefälliger. Nun läuft sie geschmeidig über Asphaltrunzeln.
Quelle

Bei guter Fahrbahn läuft die DD wirklich super durch die Kurven, sobald der Asphalt aber an Qualität nachlässt, rumpelt es doch vernehmlich. Ich bin von meiner F800GS ja nicht gerade verwöhnt, dachte mir aber doch, dass die vielen Einstellmöglichkeiten der Sachs-Komponenten hier Abhilfe schaffen könnten.
Und genau diese vielen Einstellmöglichkeiten können dazu führen, dass es verschlimmbessert wird. Als Endurist ist man ja sowas wie bei der DD nicht wirklich gewöhnt ...

Gibt es hier sowas wie eine Sammlung der Fahrwerkseinstellungen der einzelnen Fahrer? Wäre eine gute Ausgangsbasis für die Einstellung (nicht jeder hat die Zeit und die Kompetenz sein Fahrwerk mit dem dafür benötigten Aufwand optimal einzustellen).

Gruß Jürgen
Huskz510 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 29.08.2017, 22:37   #1 (permalink)
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Alt 04.09.2017, 21:46   #2 (permalink)
JBR
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Hallo Jürgen,

ich bin dieses Jahr auch von einer GS auf die DD umgestiegen und hatte genau das gleiche mit dem Fahrwerk. Bei einem Sicherheitstraining hatte ich das Glück einen experten zu treffen, der mir mit einer halben Umdrehung an der richtigen Stelle ein neues Moped geschenkt hat. Bist du zufällig aus der Gegen um Freudenstadt, oder dort mal in der Gegend? Dann sag ich Dir wo Du ihn findest
Grüße, Jo
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Alt 05.09.2017, 15:51   #3 (permalink)
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Hallo Jo,

danke für das nette Angebot aber München ist leider nicht gerade um die Ecke...
Aber interessant wäre zu wissen, welche Einstellung du jetzt hast. Vielleicht kannst du ja dann noch was zum Fahrergewicht sagen, dann hätte ich gleich eine Ausgangsbasis.

Gruß Jürgen
Huskz510 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2017, 10:24   #4 (permalink)
JBR
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Also ich hab in Montur wahrscheinlich ca 85KG. Die Einstellungen kann ich schlecht mitteilen, da müsste ich an allen schrauben "messen" wie viele umdrehungen von null an sie haben, echt schwierig. Was er auf jeden Fall gemacht hat, war hinten an der Schlitzschraube oberhalb der gelben Feder eine halbe Umdrehung "auf"... Vielleicht versuchst Du das auch mal. Merk Dir auf jeden Fall gut was Du veränderst, damit zu wieder zurückfindest wenn es nichts verbessert...
Grüße!
JBR ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2017, 18:37   #5 (permalink)
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Hi Jo,
das passt ja hervorragend, genau mein Kampfgewicht. Der nette Spezialist hat wohl die Zugstufe am hinteren Federbein etwas schneller gemacht. Werde ich gleich mal testen, sobald ich aus dem Urlaub zurück bin...
Vielleicht lohnt ja nochmal ein Ausflug in deine Richtung.

Danke und Gruß
Jürgen
Huskz510 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2017, 15:27   #6 (permalink)
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Hallo zusammen,

ich hatte auch mal eine Dicke. Ich habe mich echt gefragt, wie die die Dinger verkauft bekommen, mit der serienmäßigen Einstellung. Das Sachs-Fahrwerk ist echt gut, aber total bekloppt eingestellt ( meine war eine 2011er )

Das wichtigste ist, die Federvorspannung als erstes einzustellen. Sowohl hinten wie auch vorne. Damit hast du mehr als die hälfte der Miete.

Ca. 33% des Federweges sollte mit Fahrer im Stillstand " verbraucht " werden.
Also: Kabelbinder um die Gabel, Fahrer mit Klamotte auf das Mopped und im Stand ohne Ständer hinstellen.
Dann am besten mit einem zweiten Menschen das Mopped über den Seitenständer kippen, sodass die Gabel komplett ausfedert. Dann den Abstand messen wie weit die Gabel eingetaucht ist. Wenn also der Federweg insgesamt 120mm beträgt ( bin mir nicht mehr ganz sicher ) sollte ca 40 mm eingetaucht sein. Solange an der dicken Mutter oben an der Gabel drehen, bis der Wert erreicht wird. Die selbe Prozedur hinten am Federbein machen. da da natürlich der Trick mit dem Kabelbinder nicht klappt mit einem Zollstock einfach einen Punkt am Heck suchen ( Spitze zwischen des Endtöpfen klappte glaube ich ganz gut ) Mopped ganz hochheben sodass das Federbein ausgefedert ist und messen ( auch am besten zu zweit ), dann einach draufsetzen und wieder messen, auch hier sollte ca. 33% "weg" sein.

Wenn das eingestellt ist, wird das Mopped schon deutlich besser fahren.
Zug-und Druckstufe hier zu erklären ist echt schwierig. Ich kann es aber versuchen am Telefon zu erklären. Das Mopped sollte auf jeden Fall beim ein und ausfedern nicht wie eine Feder " raushüpfen " oder total leicht einfedern.
Ich beschreiben das immer mit " saugend " oder so ähnlich.

Reifendruck, und Reifengröße ( hinten ) ist auch noch ein Thema....

So long, auf jeden Fall ein cooles Mopped.

Gille

Ach ja Telefonnummer gibbed per PN
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Alt 15.09.2017, 11:59   #7 (permalink)
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Hallo Gille,

vielen Dank für deinen Input. Komme am WE aus der Sonne zurück und werde mich dann gleich mal ans Fahrwerk machen. Wenn die Energie ausreicht, stelle ich auch irgendwo ne kleine Excel mit meinen Werten ein. Vielleicht machen noch ein paar Leute mit und wir hätten dann den Anfang für beine Datenbasis geschaffen...
Ich dachte an folgende Werte:

Name, Model, BJ
Fahrergewicht, Fahrstil, Reifenfabrikat und -größe
VR/HR: Federvorspannung, Zug&Druckstufe, Reifendruck
Relevante Veränderungen wie Gabelöl usw.

Gruß Jürgen
Huskz510 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.09.2017, 17:42   #8 (permalink)
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Benutzerbild von Heilus
 
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super, mach das mal
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