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Lemans 19.02.2017 14:54

Scottoiler
 
Moin!

Wer hat Erfahrungen mit dem Scottoiler an seiner Tuono und mag mir davon berichten.
Ich, der ich jahrelang mit einem Kardan unterwegs war, muß mich nun mit Kettenpflege beschäftigen.

Was nutzt Ihr da und vor allem in welchen Intervallen.

Gruß Uli

shivermille 19.02.2017 15:36

Hallo,
ich hatte mal den Schottoiler der mit Unterdruck arbeitet verbaut, zwar nicht an einer Tuono sondern an einer Mille.
Habe diesen aber nach einer Saison wieder entfernt, weil die Unterseite des Hecks stets versaut war.
Kann natürlich auch eine Fehleinstellungdes Oilers von mir gewesen sein.
Ich nehme nur noch PDL zum Kettenschmieren, so ca. jede zweite Tankfüllung.
Bei Regenfahrten nätürlich öfter.

snupo 19.02.2017 16:49

Kauf dir einen CLS Kettenöler aus deutscher Produktion!

Hatte diese immer auf meinen Speedys und einer Honda CB 1100 verbaut. Funktionierten alle nach einer gewissen Einstellungsphase tadellos.

Guter Suport wenn nötig ist auch vorhanden und wirst nicht im Regen stehengelassen.


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BlackTiger125 20.02.2017 14:31

Ich hab den scotty sei einigen Jahren an meiner Mille. Meine letzte Kette samt Alukettenblatt hielt damit über 50tkm. Hab dann gewechselt weil das Ritzel hinüber war.

Leichter Ölnebel ist bei mir an den Kettenschützern und den Kettenblatt vorhanden. Da ich aber nach jeder zweiten Ausfahrt meine Maschiene Wasche ist das klein problem.

Zumindest habe ich nun keine dicken fetten fettlumpen mehr überall kleben. Die Einstellung des Scottys habe ich allerdings auf minimal da die laut Anleitung vorgegebene viel zu viel öl fördert und wirklich alles einsaut.

Hab nun seit letztem jahr das rote Öl für heiße Klimazonen das ist dann etwas zäher.

Maxville 06.03.2017 11:50

Tag zusammen!
Falls etwas handwerkliches Geschick, Lust und Zeit vorhanden ist.
Dann ist vielleicht auch die Lösung von Rehtronik interessant!
In meinem Augen eine sehr schöne Lösung und das Projekt an sich sehr löblich!

Grüße Maxi

STdesign 06.03.2017 23:26

Zitat:

Zitat von BlackTiger125 (Beitrag 539578)
Leichter Ölnebel ist bei mir an den Kettenschützern und den Kettenblatt vorhanden. Da ich aber nach jeder zweiten Ausfahrt meine Maschiene Wasche ist das klein problem.

Zumindest habe ich nun keine dicken fetten fettlumpen mehr überall kleben. Die Einstellung des Scottys habe ich allerdings auf minimal da die laut Anleitung vorgegebene viel zu viel öl fördert und wirklich alles einsaut.

Hab nun seit letztem jahr das rote Öl für heiße Klimazonen das ist dann etwas zäher.

Benutze auch den einfachen Unterdruckgesteuerten und kann selbiges von meiner Futura berichten. Kettenverschleiß und -pflegeaufwand sind deutlich zurückgegangen. Beim blauen Öl muss der Öler fast ganz zu gedreht werden, sonst saut er. Werde beim nächsten Ölkauf wohl auch auf das dickere rote wechseln. Bin insgesamt sehr zufrieden mit dem Scotti. Vorteilhaft ist, wenn es eine möglichst vertikale Einbaulage für den Behälter gibt, aber auch horizontal sind die Nachfüllintervalle bei richtiger Einstellung okay und reichen für einen ausgedehnten Urlaub locker.

MiFa 09.03.2017 02:13

Habe den Reoiler in einer Capo und den "einfachen" Scottoiler in der DR750. Beide funktionieren sehr gut.

In meiner ABS Capo habe ich mit einen "einfachen", ebenfalls einstellbaren Oiler selbst gebaut.
Der ist sozusagen das beste aus den beiden anderen Systemen; Individuell mit der Ölmenge beim fahren wie der Reoiler aber so einfach wie der Scotti!
Kostenpunkt 8 Euro und 2 Stunden Arbeit.

Gruß Micha

V2king 09.03.2017 08:41

Wie hast das gemacht ? ne Spritze aus der Apotheke + Kettensägeöl:D

MiFa 09.03.2017 10:27

Moin,

Mit dem Öl gehe ich wie immer auf das Ritzel, dezent und effektiv. Zuführung über 4 mm schwarzen Polyurethanschlauch aus dem Pneumatikbereich. 100 ml fassenden transparenten Öltank.
Habe zur Drchflussregulierung einen alten Modellmotorvergaser etwas umgebaut und im Griffbereit der linken Hand befestigt, direkt neben der Höhenverstellung des Federbeins. Hier kommt man sogar gut während der Fahrt dran!.
Start und Stop des Ölers läuft über ein elektrisches Pneumatikventil, die öffnet bei Stromfluss und läßt zu das Luft in den Öltank nachfliessen kann und somit Öl abtropft.
Ich könnte also jederzeit wenn ich wollte stufenlos die Durchflussmenge während der Fahrt ändern, ist aber nicht erforderlich!
Öl verwende ich was da ist. Da ich die Drchflussmenge der Öl Viskosität anpassen kann ist diese also egal.
Absolut zuverlässig, sehr robust eben auch dadurch weil die Ölzufuhr im "geschützen Bereich" unter der Ritzelabdeckung erfolgt und eben sehr ausfallsicher, von Gewicht mal abgesehen. Das Pneumatikventil wiegt sehr wenig und ist nur 35 mm lang.
Beim Reoiler ist mir mal eine Pumpe verreckt, gelegentlich spinnt auch mal die Elektronik.
Sollte unterwegs mal da Pneumatikventil wider erwarten ausfallen, ziehe ich den Schlauch und "arbeite mit dem Bypass". Es ließe sich also "zur Not" der Start der Ölerfunktion einfach durch auf-und zudrehen der "Düsennadel" aktivieren.

Sollte halt wieder "einfach" und ausfallsicher sein.

Gruß Micha

MiFa 09.03.2017 10:39



Hab nur ein Foto vom "Vergaser".

Den Rest müßte ich nachreichen.


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